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GfS - Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V. Rostock

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Neufunde melden

FundmeldungDie Ostsee bietet an reichhaltiges und höchstinformatives Archiv der Siedlungsgeschichte, den Seekriegen, traditionellem Schiffs- und Hafenbau und gewährt uns somit Einblicke in die Jahrhunderte lange Historie unserer Region. Diesen Fundus zu erfassen, zu dokumentieren und zu erhalten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch Sie können aktiv werden. Helfen Sie mit bei der Erfassung des umfangreichen Kulturerbes und melden Sie auffällige Funde. Ob beim Tauchen, Angeln, am Strand, kommerziellem Fischfang oder in Archiven und auf historischen Karten. Archäologische Fundstellen sind Gemeingut, sollten erfasst, erforscht und geschützt werden können. Hinweise werden dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege übergeben und durch Taucher der Behörde oder der Vereine untersucht. Selbstverständlich halten wir Kontakt zu den Findern. Sie haben in nebenstehendem Formular die Möglichkeit, Neufunde zu melden oder Veränderungen an bekannten Objekten anzuzeigen. Das Formular und aktuelle Richtlinien für Fundmeldungen finden Sie außerdem in unserem Downloadbereich. Sie helfen uns dabei, in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden Funde qualifiziert aufzunehmen und/oder Sicherungsmaßnahmen einzuleiten.

Unterwasserarchäologie ist aufwändig

Arbeiten und Forschen unter Wasser ist zeitaufwändig. Für Planung, Vorbereitung und Auswertung der Tauchgänge setzen wir einen Schlüssel von 1 Tauchstunde = 10 Landstunden an. Wir können uns glücklich schätzen, dass uns neben den aktiven Tauchern eine Reihe von Unterstützern zumeist ehrenamtlich bei der Umsetzung der Ziele und vielen der anfallenden Aufgaben hilft. Wir danken Ihnen für z.B. die Erstellung der Medien, Recherchen in Archiven, Bereitstellung von Inventar und Technik, Kontextforschungen an Land und vielem vielem mehr. Wenn auch Sie Interesse und Ideen haben, die Erforschung und Sicherung des kulturellen Erbes zu unterstützen, können Sie uns gern kontaktieren. Unterwasserarchäologie ist teuer Der Einsatz von Tauchern und entsprechender Technik ist kostenaufwändig. Mit Unterstützung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur können wir zweck- und sachgebunden einen Teil der anstehenden Aufgaben umsetzen. Nichts desto trotz fallen immer wieder Kosten an, die nicht gefördert werden und mit den bewusst gering gehaltenen Mitgliedsbeiträgen nicht umsetzbar sind. Oft schon lassen sich mit relativ kleinen Beträgen große Wirkungen in Erforschung und Sicherung der Denkmale erreichen. Wir sind Ihnen dankbar für (Sach-)Spenden, mit welchen die Arbeiten satzungsgemäß aber etwas flexibler und umfangreicher durchgeführt werden können.

Die Bodendenkmale im Seegebiet vor Rostock, also dem Bereich etwa von Kühlungsborn bis zum Darss, sind unsere häufigsten Tauchziele. In Abstimmung mit dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege kontrollieren wir den Zustand bekannter Fundstellen und überprüfen Verdachtspositionen, die aus Luftbildern, unklaren Sonarbefunden oder Netzhackern der Fischerei herrühren.

Taucher beim Vermessen von ErosionsmarkernTaucher an SchiffswrackDabei betauchen wir Wracks von der Hansezeit über die Epoche der Frachtsegler bis zu Stahlschiffen der Moderne. Zum reichhaltigen Repertoire des Unterwasserarchivs der Ostsee gehören ebenso ehemalige Siedlungsplätze und Küstenschutz- oder Hafenanlagen. Alle Erkenntnisse werden dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Form von Besichtigungsprotokollen und Fundmeldungen übergeben und dort in den entsprechenden Datenbanken zusammengefasst.

Sicherungsmaßnahmen:

Montage einer Informationstafel an einem Schiffswrack

Einmessen eines FundplatzesNeben dem Forschungsansatz liegt unsere Aufgabe in der Bewertung des Zustandes der einzelnen Fundplätze. Eingriffe und Veränderungen durch Mensch und Natur werden durch Taucher und spezielle Technik beobachtet und erfasst. Somit wird es möglich, gefördert durch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege und das Bildungsministerium ausgewählte und stark gefährdete Fundplätze durch entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu erhalten bzw. den Zerfallsprozess  vorerst zu verlangsamen.

 

Bergung einer HolzplankeDennoch sind die Unterwasserfundplätze zahlreich und bei weitem nicht vollständig erfasst. So können wir in ehrenamtlicher Arbeit bei aufwändigsten Verfahren nur einen kleinen Beitrag zum Erhalt des Kulturerbes unter Wasser leisten und sind auf Unterstützung und Akzeptanz aus allen Teilen der Gesellschaft angewiesen. Gerade weil im salzarmen, von Luftsauerstoff abgeschlossenen Milieu organische Materialien bestens konserviert sind, stellt der marine Fundus ein einzigartiges Forschungsfeld dar. Dieses mit Ihrer Unterstützung zu erhalten, rechtzeitig zu sichern und dokumentieren ist unser satzungsgemäßes Anliegen.

Vorstand:

  • 1. Vorsitzender: Martin Siegel
  • 2. Vorsitzender: Robert Marquardt
  • Kassenwart: Wilfried König

Bereits seit den Zeiten der Wikinger herrschte an den Ufern der südlichen Ostsee mit ihren Handelsplätzen ein reger Schiffsverkehr, der sich mit dem Aufkommen der Hanse ab der Mitte des 12. Jahrhunderts stetig erhöhte. Rostock mit seinem Hafen bildete dabei eine zentrale Anlaufstelle an der südlichen Ostseeküste. Stürme und tückische Untiefen im weiteren Umfeld der Stadt sorgten seither für zahlreiche Strandungen und andere Unglücke, sodass zwischen Rerik und Zingst viele Wracks von der abwechselungsreichen Geschichte des Küstenabschnitts zeugen. Diese sind neben anderen archäologisch bedeutsamen Fundstätten in der Ostsee und in den Binnengewässern der Region das Betätigungsfeld der Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V., Rostock. 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und setzt diese mit seinen haupt- und ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern um. Ziel ist es, die Unterwasserarchäologie als Forschungsdisziplin in enger Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden, wissenschaftlichen Partnern und Vertretern der Öffentlichkeit zu fördern. 

Mit Weiterbildungsangeboten für die Mitglieder werden Qualitätsansprüche im Fachbereich Unterwasserarchäologie und aktuelle Sicherheitsstandards in der Tauchdisziplin vermittelt. Mittels Publikationen, Workshops und gezielter Öffentlichkeitsarbeit tritt die Gesellschaft für eine Sensibilisierung zum Schutz der Unterwasserdenkmale ein und fördert das gesellschaftliche Verständnis für die aufwendigen Arbeiten.

Mit dem Standort auf dem Gelände des Jugendschiffes LIKEDEELER in Rostock- Dorf Schmarl finden Sie uns in direkter Anbindung zum Wasser und in gemütlicher maritimer Umgebung. 

Die mehr als 30 Mitglieder der Gesellschaft für Schiffsarchäologie e.V. planen hier ihre aufwändigen Untersuchungen unter Wasser. Sicherungsarbeiten gefährdeter Fundplätze und die Erforschung und Erfassung bekannter Objekte zählen zu den Hautaufgaben des Vereins. 

 

Die Ostsee gilt als eines der wrackreichsten Gewässer der Welt. Dies liegt einerseits an dem jahrhundertelangen intensiven Schiffsverkehr, an relativ niedrigen Temperaturen und niedrigem Salzgehalt und an dem Fehlen der Schiffsbohrmuschel teredo navalis, die erst in den letzten Dekaden zunehmend auch die Ostsee besiedelt. Dadurch bedroht sie nun auch hier hölzerne Wracks und Anlagen, die lange Zeit in Wasser und Schlamm der Ostsee konserviert waren.

Aber auch andere Organismen und Zerfallsvorgänge und nicht zuletzt der Mensch sind für den Bestand von Unterwasserdenkmälern gefährlich. Eine besondere Bedrohung sind Raubtaucher, die gesetzeswidrig und respektlos den Bestand von historischem Allgemeingut zur eigenen Bereicherung beeinträchtigen, zum Teil zerstören. 

Einige Beispiele für Erosion an Wracks:

Eiserner Stock eines Stockankers, 125 Jahre in der OstseeSpuren von Raubtauchern: Abgesägter SchiffsnagelKorrosion an einem StahlwrackZerfallendes Holz nach Teredo-BefallGrundeln unterhöhlen versandete Holzplanken